Zwei Bauern und ein Fohlen, 1969 – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Antanas Gudaitis
Zwei Bauern und ein Fohlen, 1969

Die Beziehung zwischen einem Dorfbewohner und Tier ist in der litauischen Malerei der 60ger Jahre häufig idyllisch. So auch in den hier ausgestellten Bildern von Antanas Gudaitis. Auf dem Gemälde „Zwei Bauern und ein Fohlen“ lehnt sich ein kleiner Fohlen an ein Bauernpaar. Die Köpfe von allen drei sind in gleicher Höhe, fast gleich groß. Sie sind einander ähnlich und miteinander verbunden.

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Diese Nähe kann man als die Nostalgie des Malers für das Dorf seiner Kindheit interpretieren. Zwischen Tier und Mensch bestand ein wahres Nachbarschaftsverhältnis. Gemeinsame Räume und gemeinsames Arbeiten stellten enge Verbindung her. Das Leben unterlag natürlichen Zyklen. Deswegen kann das Schicksal des Tieres leicht zur einer Abbildung des menschlichen Geschicks werden. Aus dem Bild spricht auch die Kritik an der sowjetischen Kollektivierungspolitik. Mit der Auflösung der Einzelhöfe wurden die Tiere von ihren Menschen getrennt und die Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

Lietuvos kultūros taryba