Tier – Mensch – Roboter – MO
 
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Tier – Mensch – Roboter

Willkommen zur Ausstellung des MO Museums „Tier – Mensch – Roboter“

Die Frage „Wer sind wir eigentlich?“ hat die Menschen seit jeher beschäftigt. Bei der Suche nach Antworten sind die wichtigsten Werke der Kunst und der Wissenschaft entstanden. An diese Frage knüpft direkt eine andere an – nämlich, wer oder was ist der Mensch nicht? Deswegen interessiert sich der Mensch unentwegt für Tiere und künstliche Geschöpfe. Was sagt die moderne Kunst und Fotografie über die Menschen und Nichtmenschen aus? Wie stellen sich die zeitgenössischen litauischen und europäischen Künstler die Zukunft einer Hybridgesellschaft vor? In den Kunstwerken der Ausstellung werden wir nach Antworten auf diese Fragen suchen.

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Der Umgang des Menschen mit anderen Spezies ist ambivalent. Manchmal betrachten wir die anderen als gleichberechtigt, manchmal sprechen wir ihnen jegliche Rechte ab. Mit der Entwicklung der Wissenschaft könnten wir aber bald selbst zu einer niedrigeren Lebensform herabgestuft werden. Philosophen, Kulturanthropologen und Naturwissenschaftler reden immer häufiger von der so genannten zoologischen Wende. Dabei wird der Frage nachgegangen, warum wir uns für die Gebieter über die belebte und unbelebte Natur halten? Der Mensch ist lediglich ein Teil der komplexen und artenübergreifenden Gemeinschaft. Die Beziehungen innerhalb dieser Gemeinschaft müssten aber nicht auf Beherrschung, sondern auf Dialog beruhen.

Das Thema der Koexistenz von verschiedenen Arten liegt den heutigen litauischen Künstlern, vor allem der jüngeren Generation, besonders am Herzen. Allerdings zeigten auch die hier ausgestellten Maler, Graphiker und Fotografen der Sowjetzeit ein reges Interesse für mechanische Lebensformen und die Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Lietuvos kultūros taryba