Pathfinder, 2015 – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Daiga Grantina
Pathfinder, 2015

Daiga Grantina vertritt dieses Jahr ihre Heimat Lettland in der internationalen Kunstbiennale in Venedig. Der Zukunftsmensch sieht in ihrer Vorstellung wie ein System aus mechanischen Elementen aus. Die Künstlerin bezieht die Inspiration von der Science-Fiction. Die Menschen lassen schon jetzt ihre Körper mit mechanischen Geräten vervollkommnen. Die Welt der Zukunft wird von völlig neuartigen Geschöpfen dominiert sein, die weder menschliche noch tierische Eigenschaften besitzen. Niemand weiß, welche Funktionen diese Zukunftswesen erfüllen und über welche Möglichkeiten sie verfügen werden.

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Genau solche schwer beschreibbaren Geschöpfe stellt die Plastik „Pathfinder“, wörtlich übersetzt Pfadfinder, dar. Der Titel „Pathfinder“ kann unterschiedlich gedeutet werden. Er kann „Spurensucher“ heißen. Auch die unbemannte US-amerikanische Mars-Sonde, die im Jahre 1997 auf der Marsoberfläche gelandet war, hieß so. Die Körper der dargestellten Wesen bestehen aus Drähten, Kabeln und Röhren, die anstelle des Darms, der Blutgefäße und Organe fungieren. Ein altgedienter Kabel kann durch einen neuen ersetzt werden. Somit sind diese Kreaturen unsterblich. Sie bestehen aber aus ganz einfachen Materialien und Abfällen. Künstlerin Grantina hat für ihre Plastiken weggeworfene Drähte, Röhren aus alten Lüftungssystemen, aber auch Schmuck verwendet.

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