Gottheiten und Biester – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Artenübergreifende Gemeinschaft
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Gottheiten und Biester

Die Tiere haben immer eine besondere Rolle im Leben des Menschen gespielt. So auch in der Kunst. Die ältesten Tierabbildungen auf den Höhlenwänden sind mehr als 40 000 Jahre alt. Die Darstellungen der Jagdszenen hatten einen magischen Zweck. Tiere waren für unsere Vorfahren nicht nur Nahrungsmittel und Helfer. Man glaubte, dass sie die Verkörperung der Ahnen sind. Auch die Gottheiten erschienen vor den Menschen in tierhaften Gestalten. Neben den gewöhnlichen Geschöpfen wurden auch Mischwesen dargestellt, meist in Form von Menschen mit Tierköpfen.

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Die Urbilder übten besonders auf die Künstler des Modernismus eine starke Anziehungskraft aus. Lakonische Formen und die Aura des Rituellen faszinierten die Künstler. Der litauische Spätmodernismus, für den die Bilder in dieser Sektion repräsentativ sind, lässt sich auch von der Kunst der Urzeit inspirieren. Die Werke sind voll von archaischen Kultussymbolen und eigenartigen anthropomorphen Wesen. Befreit vom Normzwang des Realismus, untersuchen die Künstler Gottheiten und Bestien, die in der menschlichen Psyche und außerhalb des Menschen, in der Gesellschaft, verborgen sind.

Lietuvos kultūros taryba