Die Opferung des Lammes, 1990 – MO
 
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Die tote Natur
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Algis Skačkauskas
Die Opferung des Lammes, 1990

In den Bildern von Algis Skačkauskas bildet Schlachten einen Gegensatz zum finsteren Realismus von Vikšraitis. Der Maler stellt sich das Schlachten als eine geheimnisvolle Ritualhandlung, eine Art mystisches Fest vor, bei dem die Gewalt durch das Aufopferungsgeschenk abgelöst wird. Die Werke enthalten zahlreiche symbolische Bilder und knüpfen an religiöse Sujets an.

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Im Bild „Die Opferung des Lammes“ sticht eine Frau in weißer brautähnlicher Tracht ein Schwert in den Hals des Lammes. Das Tierblut fließt in den liturgischen goldenen Kelch. Die Motive deuten auf eine Verbindung zum Gottesdienst hin. Christus, der für die Sünden der Menschen geopfert wurde, wird in der Liturgie Lamm Gottes genannt, sein Blut erlöst die Menschheit von der Sündenschuld.

Für die Zeichnungen von Skačkauskas ist eine rituelle Atmosphäre typisch. Menschen, geschlachtete Tiere und Phantasiewesen bilden hier eine sonderbare Artengemeinschaft. Das Verbindungselement ist das Opferritual. Der Mensch kann dem Tier das Leben nehmen, also steht er höher als das Tier. Das widerstandslose Opfer des Tieres ist aber die Voraussetzung für das Überleben des Menschen.

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