Die Erwärmung, 1991 – MO
 
0:00
0:00
Tier – Mensch – Roboter
0:00
0:00
Zukunftsvisionen
1 / 24
0:00
0:00
2 / 24
3 / 24
0:00
0:00
4 / 24
0:00
0:00
5 / 24
0:00
0:00
6 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
7 / 24
0:00
0:00
8 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Stadteinwohner
9 / 24
0:00
0:00
10 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Die tote Natur
11 / 24
0:00
0:00
12 / 24
0:00
0:00
13 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Schlachttag
14 / 24
0:00
0:00
15 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Dorfidylle
16 / 24
0:00
0:00
17 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Die Einsamkeit der Gefährten
18 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Gottheiten und Biester
19 / 24
0:00
0:00
20 / 24
0:00
0:00
0:00
0:00
Artenübergreifende Gemeinschaft
21 / 24
0:00
0:00
22 / 24
0:00
0:00
23 / 24
0:00
0:00
24 / 24
0:00
0:00
Vielen Dank!
Ende des Rundgangs

Bewerten Sie uns auf
Abonnieren Sie uns auf
Šarūnas Sauka
Die Erwärmung, 1991

Das Bild „Die Erwärmung“ von Šarūnas Sauka macht den Baum der Erkenntnis zum Symbol der artenübergreifenden Gemeinschaft. Am Baum hängen gerupfte Hühnerkörper mit Menschenköpfen. Menschen, Vögel und die Pflanze wachsen zu einer sonderbaren Einheit zusammen. Die Grenzen zwischen den Arten sind verwässert, Vertreter der jeweiligen Art tauschen nicht nur ihre Rollen, sondern auch Gesichter aus. Die Hühnergesichter sind Abbildungen von Sauka selbst, in seiner Malerei setzt er sein Gesicht häufig als Maske ein. Neben dem Baum kniet ein Mensch in Ritterpose. Ist das der Adam, der gerade dabei ist, vor Augen der entsetzten Eva die verbotene Frucht zu pflücken?

Mehr lesen

Biblische Motive sind in Saukas Werken sehr zahlreich. Allerdings sind auch Alltagsobjekte eine wichtige Inspirationsquelle. In einem Dokumentarfilm über Saukas künstlerisches Schaffen gibt es eine Szene, in welcher er eine Komposition aus Hühnerleichen, die er gerade in der Fleischabteilung am Supermarkt erworben hat, aufstellt und sie dann malt.

Lietuvos kultūros taryba