Die Bestie der Kathedrale von Vilnius, 2007 – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Kęstutis Grigaliūnas
Die Bestie der Kathedrale von Vilnius, 2007

Leopard, der im Gemälde von Kęstutis Grigaliūnas „Die Bestie der Kathedrale von Vilnius“ herumschleicht, kommt wie ein ortsansässiges Tier vor. Gleich dem Vilniusser Basilisk ist er furchteinflößend, unberechenbar, aber eben heimisch. Das Muster des Katzenfells und die punktierte Rasterung des Bildes fließen ineinander über.

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Hat das Raubtier etwas Gemeinsames mit der erzbischöflichen Kirche? Der Architekt Laurynas Gucevičius ließ sich beim Planen der klassizistischen Kathedrale von antiken Tempeln inspirieren. Unter den Säulen der antiken Kultgebäude huschten womöglich südländische Tiere. Der Leopard ist aber zugleich Symbol der Wollust. Er ermahnt, dass die Heiligkeit ohne Sünde unvorstellbar ist.

Die Technik der Arbeit birgt ebenso eine gewisse Doppeldeutigkeit. Das Bild in Akrylfarbe erinnert an die massenhaft produzierten Druckgrafiken der Popart. Allerdings sind die Punkte nicht abgedruckt sondern geduldvoll mit der Hand gemalt. Die Oberfläche erweist sich also als trügerisch.

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