Die Beichte meiner Großmutter, 1993 – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Die Beichte meiner Großmutter, 1993

Das Bild von Audrius Puipa zeichnet sich von den anderen Arbeiten in dieser Sektion vor allem dadurch aus, dass hier eine Katze die Rolle des Gefährten übernimmt. „Die Beichte meiner Großmutter“ ist auch wegen der besonderen Technik einzigartig: die Aquarellfarbe wird auf die Druckgrafik aufgetragen. Aquarell galt Ende des letzten Jahrhunderts nicht als eine „solide“ Kunsttechnik. Insofern fällt das Schaffen von Puipa gewissermaßen aus dem Rahmen heraus.

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Hunde und Katzen erscheinen in den Werken von Puipa als fremd gegenüber der dargestellten Situation, weil sie aus einer anderen Umgebung hierhin versetzt wurden. Tiere hat Puipa immer anhand von Fotografien und Abbildungen in den Zeitschriften gemalt, Menschen dagegen – nach der Natur. Seine Nachbarn und Familienmitglieder haben für ihn Modell gestanden. In diesem Bild wird seine Großmutter Elžbieta dargestellt. Ihr Sohn Algirdas tritt in der Rolle des Priesters auf. Die Szene der letzten Salbung ist zwar rührend aber nicht allzu dramatisch. Der Kater ist ein gleichberechtigter Teilnehmer der erzählten Geschichte. Sein auf den Priester fixierter Blick verrät, dass er den Ernst der Situation durchaus begreift. Vielleicht versteht er auch, dass nach der Verabschiedung seiner Herrin er ganz alleine bleiben wird.

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