Das Heft von Vilnius, 1981–1986 – MO
 
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Tier – Mensch – Roboter
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Zukunftsvisionen
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Die Geschichte von Natternhochzeit und andere
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Stadteinwohner
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Die tote Natur
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Schlachttag
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Dorfidylle
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Die Einsamkeit der Gefährten
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Gottheiten und Biester
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Das Heft von Vilnius, 1981–1986

Die Stadt bedeutet den Sieg des Menschen über die Natur. Manchmal aber dringen Tiere in die Stadt ein und zerstören ihre Ordnung. Der Bildhauer Mindaugas Navakas ist von Haus aus ein Architekt. Die überdimensionierten Geschöpfe in seinen Fotomontagen „Das Heft von Vilnius“ fordern die Monotonie und den Pragmatismus der sowjetischen Architektur heraus. Es ist die Kritik gesellschaftlicher Werte und eine Mahnung zugleich, dass die Natur unbesiegbar ist.

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Die Werke, die in seiner Personalausstellung 1986 ausgestellt wurden, sorgten für einen Eklat. Der kritische, ja unverhohlen höhnische Blick auf die repräsentativen Gebäude und Denkmäler der Sowjetzeit stand selbstverständlich im krassen Widerspruch zu ideologischen Anforderungen an die Kunst. Deswegen musste die Ausstellung eine Stunde nach der Eröffnung wieder schließen. Eines der Projekte aus „Dem Heft von Vilnius“ hat Navakas aber verwirklicht – so ragt ein eiserner „Haken“ aus der Fassade des Palastes der Eisenbahner heraus.

Lietuvos kultūros taryba